Ist Hamburg wirklich die „grüne, gerechte, wachsende Stadt am Wasser“, wie es markig auf einer Broschüre der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen heißt?

Unter Anleitung von Datenjournalistin Gianna-Carina Grün haben die 16 Teilnehmer dieses Projekts das Hamburger Transparenzportal nach Daten durchpflügt, Tabellen von Ämtern und Behörden beackert, Balkendiagramme aufgebaut und Karten angelegt, um das zu prüfen. Sie haben zum Telefonhörer gegriffen, um Statistiker, Verwaltungsbeamte und Politiker mit Fragen zu nerven.

Danach ging es quer durch die Stadt, um Hamburger zu portraitieren. Dass dafür ein Smartphone, ein Mikro und ein Stativ ausreichen, zeigte Trainer Wytse Vellinga. „Mehr Mojo“ heißt die Devise, mehr mobile journalism. Am Ende waren die Teilnehmer erschöpft, aber auch begeistert vom kleinen smarten Reporterbüro in der Hosentasche.

Zurück zum Slogan der Stadtentwicklungsbehörde: Hamburg hat sich grüne Ziele gesetzt, das stimmt. Aber Hamburg bebaut auch Grünflächen und Gärten, um mehr Wohnraum zu schaffen. Während jährlich 3.000 neue Sozialwohnungen entstehen sollen, gibt es kein Wohnförderprogramm für die Mittelschicht. Die zieht es angesichts der Immobilienpreise und Mieten immer häufiger an die Peripherie oder ganz weg aus der Stadt. Und Hamburg wächst weiter an Einwohnern. Besonders an kleinen Einwohnern. Denn in keiner anderen deutschen Großstadt ist die Geburtenrate so hoch wie hier. 

Was wird aus dem Spritzenplatz?

Am Spritzenplatz in Ottensen soll gebaut werden. Die Anwohner sehen dem Bauvorhaben mit gemischten Gefühlen entgegen. Sie haben knapp 7.000 Unterschriften gegen den Neubau gesammelt

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Gegen die Gentrifizierung

In Hamburgs innerstädtischen Altbauvierteln herrscht "Aufwertungs- und Verdrängungsdruck", so heißt es im Behördendeutsch. Die Soziale Erhaltungsverordnung soll die Gentrifizierung stoppen und Viertel und Milieus schützen. Aber funktioniert dieses Verwaltungswerkzeug auch in der Praxis?

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Dicke Luft über der Stadt

Tief durchatmen sollte man in Hamburg besser nicht überall: Seit Jahren werden in der Stadt zu hohe Stickoxidwerte gemessen. An Straßen wie der Max-Brauer-Allee ist die Lage besonders bedenklich. Schuld ist unter anderem der Verkehr

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Im Kampf gegen NOx

Die Stadt misst ihre Luftqualität selber, Code For Hamburg ist das aber nicht genug. Die Initiative hat mit Crowdfunding Luftmessgeräte zum Selbstbauen entwickelt. Patrick Jäger hat eines zu Hause

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Das Wohnungs-Los

Drei von vier Hamburgern, denen 2016 ein Wohnberechtigungsschein ausgestellt wurde, haben keine Sozialwohnung gefunden. Der Schein ist zu einem Los in einer Lotterie geworden, bei der am Ende viele leer ausgehen

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Wohnen am Stadtrand: Gartenarbeit als neues Hobby

Apfelbäume statt After-Work

Das Leben in der Stadt gegen ein Haus am Stadtrand tauschen: Christian Perlmann hat sich dafür entschieden. Mit seiner Familie genießt er jetzt viel Platz und einen großen Garten. Über das Leben am Rande Hamburgs

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Die Babyboomer

Hamburg im Elternglück: Seit 15 Jahren steigt die Zahl der Neugeborenen stetig an. Inzwischen werden in keiner anderen deutschen Großstadt so viele Kinder pro 1.000 Einwohner geboren wie hier. Hausbesuch mit einer Hebamme

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Dulsberg, die rot-gelbe Insel

Mit knapp einem Quadratkilometer Fläche gehört Dulsberg zu den kleinsten Stadtteilen von Hamburg. Hier leben mehr Arbeitslose und mehr Kinder in Armut als in den benachbarten Vierteln. Und auch sonst hat Dulsberg einige Probleme

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Hamburg, seine Perle

Michael Boßel ist mehr als 30 Jahre lang zur See gefahren. Heute arbeitet er als Kapitän für die Reederei Abicht. Von seiner Barkasse aus zeigt er Touristen seinen Hafen

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Der letzte Speicher

Sie war einst das größte Warenlager der Welt: die Speicherstadt in Hamburg. Heute sind hier vor allem Büros, Ateliers und Geschäfte untergebracht. Nur ein ganz kleiner Teil wird noch traditionell genutzt. Besuch bei den Teppichhändlern

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Die Nachbarn der Elbphilharmonie

Die Elbphilharmonie ist Hamburgs neues Wahrzeichen. Und hinter ihr erstreckt sich Europas größtes Innenstadtprojekt: die HafenCity. Der neue Stadtteil soll 2030 fertig gebaut sein. Der westliche Teil ist es heute schon. Ein Zwischenstand

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Kirche im urbanen Dorf

Über Konfessionsgrenzen hinweg Glauben gemeinsam leben: Das ist das Konzept des Ökumenischen Forums in der HafenCity. Religionslehrerin Dörte Massow war von Beginn an dabei und wohnt jetzt unterm Kirchendach

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Leine oder keine: Streit um Hunde im Park

Im Bezirk Altona sollen die Auslaufzonen für Hunde neu festgelegt werden. Das betrifft auch den Jenischpark in Othmarschen. Der Hundetreff von Anette Osterlitz protestiert gegen die Pläne der Stadt, Kommunalpolitiker Wolfang Kaeser, SPD, verteidigt sie

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Ärger am Ivensweg

Am Ivensweg in Barmbek müssen Kleingärten für den Bau neuer Sozialwohnungen weichen. Tom Ölrichs, stellvertretender Bezirksdezernent in Hamburg-Nord, verteidigt die Baupläne. Gärtner Benny Rimmler muss bald einpacken

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Das Dreizimmerdilemma

Mehr als die Hälfte aller Hamburger lebt allein. Seit Jahren werden aber vor allem Dreizimmerwohnungen gebaut. Für die meisten Alleinwohnenden sind die zu groß

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Wenn Frauen bauen

Rosemarie Haak, 68, wohnt seit vier Jahren im Wohnprojekt "Kleine Bergstraße" des Vereins Arche Nora. Die 13 Bewohnerinnen haben das Zusammenwohnen unter Frauen viele Jahre geplant und fällen immer noch alle wichtigen Entscheidungen im Konsens

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Ohne Hürden durch die Stadt

Nils Rahmlow sitzt seit seiner Geburt im Rollstuhl. Sein Hamburg kann er nicht überall allein durchqueren. Bei einer Tour durch die Stadt zeigt er, wo die Barrierefreiheit noch verbessert werden muss

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Stadt | Land | Team

An der Elbe herrscht Andrang. Doch wir hatten Glück: mit einer bezahlbaren Unterkunft und viel Platz zum Arbeiten. Den frischen Wind gab's gratis

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