Wer in Frankfurt unterwegs ist, trifft Menschen im Anzug oder in Jogginghose, mit Kopftuch oder Rastazöpfen. Denn in Frankfurt leben Menschen aus 177 Nationen. Es ist längst eine Stadt ohne klare Mehrheit. Keine Bevölkerungsgruppe macht mehr als 50 Prozent aus. Wenn es also einen Ort gibt, an dem Menschen verschiedener Herkunft zwangsläufig aufeinander treffen, dann hier.

Viele von ihnen waren einmal neu in Frankfurt, fremd und orientierungslos. Viele fühlten sich alleine und im Stich gelassen. Heute sind sie selbst zu Helfern geworden. So wie Frisör Bob, der Jobs und Wohnungen vermittelt. Oder Boxtrainer Alex, der Flüchtlinge motiviert, für ihre Ziele zu kämpfen. Der Antrieb der Helfer: Die Stadt für die neu Ankommenden schneller zur Heimat zu machen. Fünf Geschichten – zwei Jahre nach dem „Flüchtlingssommer 2015“. Heimatmacher ist das Ergebnis des multimedialen Abschlussprojekts Ende August 2017 unter der Leitung von Maria Grunwald.

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